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    Product Description

  1. Düsteres Klinikdrama.

    Die Protagonistin Beatriz Vargas ist Ärztin und steht am Anfang eines neuen Arbeitsverhältnisses. Ihre neue Arbeitsstelle ist eine alte Klinik am Meer und ihre Aufgabe ist die forensische Psychiatrie. Zunächst wohlwollend aufgenommen, erledigt Frau Vargas die aufgetragenen Tätigkeiten kompetent und zufriedenstellend. Die Häufigkeit der Todesfälle bei bestimmten Patienten findet ihre Aufmerksamkeit und sie beginnt zu ermitteln und zu hinterfragen. Schnell stößt sie eine Mauer des Schweigens. Der Leiter der Klinik nimmt sie ins Gebet und versichert ihr, das alles korrekt zugehe. Als sich ein Patient ihr gegenüber als verdeckter Ermittler zu erkennen gibt und um ihre Hilfe bittet, ist Frau Vargas erneut in der konspirativen Rolle. Diesmal verfährt die Klinikleitung nicht zu glimpflich mit ihr und sperrt sie weg.

    Der Film lebt von eindrucksvollen Landschaftsbildern und einem Anstaltsambiente, das allen Vorurteilen gerecht wird. Die Handlung selbst ist wage. Die Dialoge bewegen sich auf dünnem Eis und es gibt keine zu greifende Fakten. Der Zuschauer ist gezwungen zu spekulieren.

  2. beängstigend

    Psychotrip der besonderen Art.

    Es ist, wie mein Vorredner angemerkt hat, ein verwirrender Trip durch den menschlichen Geist und wer das alles auflösende Finale nicht gesehen hat und vorher mangels Geduld abgeschaltet hat, wird nicht wissen, was es mit alledem auf sich hat.

    Was mich an diesem Film besonders fasziniert hat, war, neben einer durchaus realistischen Ausgangssituation, diese kalte, minimalistische Ausstattung (z.B. die weissen, beinahe leeren Behandlungszimmer) und diese streng formale, nüchterne Optik - die im krassen Gegensatz zu der inneren Aufgewühltheit der Protagonistin steht - besser hätte man ihre Angst und die Verwirrtheit nicht darstellen können!

    Gute Schauspielerleistungen und ein verhalten-optimistischer Schluß lassen den Zuschauer mit dem Gefühl zurück, seine Zeit nicht verschwendet zu haben; für alle, die Filmkunst abseits der Hollywoodschiene schätzen!

  3. Verwirrender Psychotrip

    Mich konnte dieser Film leider nicht überzeugen.Die ganze Handlung ist einfach zu verworren und man wird ständig an andere (bessere)Filme erinnert.

    Die Spannungsmomente sind nur sehr spärlich verteilt.Nur für Fans dieser Machart empfehlenswert.

  4. Schade, dass so etwas nie ins Kino kommt, außer …

    … im November 2005 auf dem Wiesbadener Exground-Filmfestival gesehen.

    Ich finde den Film sehr sehenswert, auch wenn die Handlung etwas an die Geister-Gurke GOTHICA mit Halle Berry erinnert. Der beim Filmfestival anwesende Regisseur David Carreras aus Spanien wurde mit solchen Vorwürfen schon früher konfrontiert und entgegnet, der Film basiere recht buchstabengetreu auf einem spanischen Roman aus den 70er Jahren. Aha. David Carreras arbeitet seit ein paar Jahren immer wieder beim deutschen Fernsehen, kennt sich also in der deutschen und spanischen Branche entsprechend gut aus und gibt interessante Details zum Besten. Trotz einiger aufwändiger Kulissen kostete der Film 2 Millionen , halb so viel wie ein TATORT ! Von einem deutschen Subventionsangebot können spanische Filmemacher nur träumen. Was mir nur unterbewusst auffiel: Die Persönlichkeit der Psychologin Beatriz hat ja eine Besonderheit, auf die ich hier nicht eingehe. Am Anfang wird Beatriz aus einem Winkel von unten gefilmt , später aus einem Winkel von oben. Aha. Raffiniert. Dabei gibt sich Carreras ganz ungeniert als einfacher Regisser, der den Auftrag hat, einen Film zur Unterhaltung und Gewinnmaximierung zu drehen, wobei er auf Starallüren verzichtet. Er hat auch kein Problem, seine ansehnliche Hauptdarstellerin “mit nackten Titten” zu zeigen, da “nackte Titten eben Publikum anziehen”. Als ich antworte, dass solche Nudiditäten seit den 60er-Jahre-Werwolf-Filmen von Naschy & Klimovsky Tradition haben, muss er lachen.

    Respektable Leistung.

    Warum der Film von mir nur **** bekommt: Die volle Punktzahl bleibt Meisterwerken des Genres von Alfred Hitchcock, Brian de Palma vorbehalten - oder aus Spanien: Alejandro Amenabar.

  5. Genialer Psychologie-Thriller

    Dieser, durch Zufall in der Videothek ausgeliehene Film hat mich wirklich positiv überrascht. Schon recht früh fällt die sehr gelungene Inszenierung und der gute Zusammenschnitt auf, die den Streifen sehr spannend machen. Ebenfalls ist die musikalische Untermalung absolut punktgenau auf die jeweiligen Szenen abgestimmt und ist zum Einen nicht nur passend, sondern macht den Film noch zusätzlich um ein Vielfaches spannender. Es entsteht ein wohliges Gruselgefühl, denn schon sehr bald weiß die junge Doktorin Beatrix ebenso wenig wie der Zuschauer, was nun Realität ist, und was nicht, was wirklich passiert ist, und was nicht.

    Anfangs agiert Cristina Brondo etwas blass, zeigt aber ab der zweiten Hälfte des Films bislang ungeahnte Qualitäten und vermittelt sehr gut, wie Beatrix langsam aber sicher Realität und Wahnsinn bzw. Einbildung vermischt. Das Ganze erinnert zugegebenermaßen schon an den Film “Gothika”, hebt sich aber schon früh davon ab und geht eigene Wege, sodass man nicht das Gefühl hat, etwas gleiches präsentiert zu bekommen.

    Einziger kleiner Knackpunkt ist, dass es vielleicht ein wenig zu verwirrend ist, aber es ist nicht derart schlimm, dass man der Story nicht mehr folgen könnte. Auch wirkt die Anstalt etwas komisch und unlogisch. Aber “” soll bewusst verwirrend sein und ja, die Anstalt soll komisch und logisch sein, denn all das bekommt man in faszinierender Weise mit dem Schluss des Filmes aufgelöst. Die Erklärung des Mysteriums, des Verwirrenden ist in meinen Augen für solche Filme extrem wichtig, denn damit steht und fällt schlussendlich das gesamte Werk. Und “” hat hier eine unglaublich gute Aufklärung zum Schluss parat, die die gesamte Verwirrung und Unlogik schlüssig macht und somit den Zuschauer mit einem faszinierenden Lächeln den Film vor dem geistigen Auge Revue passieren lässt, denn jetzt wird so manches klar und macht Sinn.

    Die Extras fallen zwar auf der DVD eher bescheiden aus, mehr als ein kleines “Making of” und einem Trailer ist nicht vorhanden. Aber nichtsdestotrotz muss sich diese erstklassige spanische Produktion in keinster Weise vor diversen Hollywood-Größen verstecken. Eine wirkliche Empfehlung für einen schaurig schönen, faszinierenden Fernsehabend!


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Tags: HR

Geschrieben in Horror, Movies, Reviews

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